Wie sieht die Zukunft der Oldesloer Kitas aus? – Teil 2

Am 30.05.24 fand wieder ein Treffen der Initiative statt. Mit dabei waren drei VertreterInnen der CDU: Florian Hammer (bürgerliches Mitglied im SBSKA), Katja Claus (bürgerliches Mitglied im SBSKA) und Mathias Nordmann (Kreistagsabgeordneter, Mitglied Jugendhilfeausschuss). Für die Initiative anwesend waren VertreterInnen aus Wirtschaftsbeirat, KEV, Träger, Leitungen, Fachkräfte, Eltern – also breit gefächerte Perspektiven. Intensiv wurde auf die Situation, explizit der Oldesloer Kitas, aber auch übergeordnet auf Kreis- und Landesebene, aus eben diesen vielfältigen Perspektiven geschaut und diskutiert. Klare Haltung der politischen VertreterInnen der CDU war, dass man auch weiterhin an der Oldesloer Kita-Qualität festhalten möchte und sich sowohl auf Kommunal- wie auch Kreisebene dafür einsetzt. Themen der Diskussion waren:

* Antrag der CDU / TOP 7 SBSKA 05.06.24 – Bildung eines Arbeitskreises zur Finanzierung der Kitas in Bad Oldesloe, sowie eine befristete Fortführung der vorhandenen Finanzierungsverträge https://badoldesloe.ris-portal.de/web/ratsinformation/sitzungen?sitzungId=127574

* Auswirkungen der vorhandenen Unruhe und der Unklarheit in Sachen Kita-Finanzierung in den Kitas Bad Oldesloe

* KitaG auf Landesebene

* Haltung und Handeln auf Kreisebene

* Information und Mobilisierung der Elternschaft als (entscheidene) Einflussnehmer auf politischer Ebene

Die politischen VertreterInnen haben sich viel Zeit genommen und es war eine ausgewogene und tiefergehende Diskussionsrunde.

Am 03.06.24 trafen sich dann einzelne VertreterInnen der Initiative (Träger, Leitungen, Wirtschaftsbeirat) mit Carsten Stock (SPD und Ausschussvorsitzender SBSKA) zum Gespräch. Auch hier signalisierte uns Herr Stock deutlich, dass eine Absenkung der Qualität in Oldesloer Kitas nicht zur Debatte steht. Er wies darauf hin, dass Oldesloe in der Vergangenheit massiv in Kita investiert hat und auch weiterhin investieren wird. Jedoch grenzte er ein, dass es weitere Bedarfe auch in anderen Bereichen (z.B. Schule) gibt und Umfang, Richtlinien, Zuständigkeiten in Sachen KitaG, als Basis für Verhandlungen, bisher noch nicht klar sind.

Im Juli hat das Sozialministerium ein „Vorschalt-Gesetz“ angekündigt, im September die erste Lesung, im November/Dezember die vorerst finale Lesung des KitaG, welches ab 01.01.25 vollumfänglich greift. 

Es bleibt abzuwarten, wie die Kommunalpolitik unter diesen Umständen handelt, wie sich dies auf die Kita-Landschaft und den Fachkräftemarkt auswirkt. Wir werden die Entwicklungen weiterhin aufmerksam verfolgen und wir haben unser Beratungsangebot an die Politik wiederholt.

Wir danken den politischen VertreterInnen für den offenen Austausch und ihr Engagement!

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